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Deutsche Volkslieder, Das Lieben bringt groß Freud (1CD, Hänssler Classic)
Bettina Pahn (Sopran), Jochim Held (Laute)

"Herzschmerzinniges musiziert Held gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Sängerin Bettina Pahn. Die an der Musikhochschule Rostock lehrende Erfurterin singt fast zwei Dutzend Volkslieder mit frei strömendem, in der Wortdiktion prägnantem Sopran-bezwingend natürlich und doch mit der Kunstfertigkeit einer geübten Barock-und Mozart-Interpretin. Die Selbstbeteiligung deutet auf einen biographischen Hintergrund der Sängerin hin: Die Tochter eines Phoniaters und einer Sprecherzieherin wuchs quasi mit dem Volkslied auf. In der DDR wurde diesem mehr political correctness zugestanden als in Westdeutschland, wo erst das Hitler-Regime , später Adornos Verdikt diese Gattung in Verruf brachte. Auch darin äußerte sich Deutschlands Spaltung. Trotzdem fand Pahn , wie sie gerne betont, im Volkslied ihre "seelische Heimat". Das hört man."

FAZ - 31.05.2008

"Diese Aufnahme gehört zu den diskographischen Höhepunkten des Herbstes 2007."

MusikForum - 01.2008

"Ihre CD 'Deutsche Volkslieder' mit Bettina Pahn und Joachim Held gehört laut Einschätzung unserer Redaktion zu den besten Volksliedereinspielungen seit Fritz Wunderlich."

SINGEN, Zeitschrift des deutschen Chorverbandes

"Fernab aller Hitparaden der Volksmusik mit ihrer ranzigen Fließbandware gibt es zum Glück noch Musiker, die sich für das Einfache und Echte begeistern. Einfach gut, nämlich unmanieriert und intonationssicher singt Bettina Pahn 25 Lieder und Balladen von "Alle Vögel sind schon da" bis "Kein schöner Land in dieser Zeit", die nun auch dank Joachim Helds sparsam-eleganter Lautenuntermalung wie kleine Offenbarungen wirken".

SPIEGELKultur - 02.2008

"Neben der einfühlsamen Begleitkunst des Lautenisten Joachim Held, die dem Vorhaben ein besonderes Timbre und Gewicht verleiht, bestimmt die in den Bereichen Oratorium, Barockoper, Alter Musik und Lied versierte Sopranistin Bettina Pahn das Geschehen. Sie ist es, die dem stilistisch durchaus nicht "einfachen", zu einer gewissen Naivität herausfordernden Genre von Volks-, Liebes- und Kinderweisen ihr persönliches Flair verleiht.
Unberührt durch die sattsam bekannte Kulisse vieler "Starplatten" mit aufwendigen Orchesterarrangements, wie sie die verbreiteten Auftritts- und Zugabenerfolge großer Bühnen-, Arena- und Podiumsgrößen (insbesondere mit Weihnachtsliedern) oft genug verkitschen, wird hier der stimmungsvolle Rahmen einer prinzipiell richtigen, stillen Haus- und Kammerkunst gewahrt."

http://www.klassik-heute.de/kh/3cds/20071129_18441.shtml - 1.01.2008 (erschienen 29.11.2007)


Konzerte mit Joachim Held (Laute)

"Süße Seufzer"
Seit langem bewährt sich die Orangerie des Schwetzinger Schlosses in der Untebringung von Exotischem. Waren es zunächst Palmen, ist es heute die Reihe "Lautenmusik in der Orangerie".Im Schein der Kerzen gerieten die ersten beiden Konzerte auf unterschiedliche Art zum Erlebnis.... Erst am nächsten Abend wich die Enttäuschung großem Glück. Die Sopranistin Bettina Pahn und der Lautenist Joachim Held boten in ihrem mit "Süße Seufzer" betitelten Programm mitreißende Arien und Lautenmusik aus dem Barock. Pahn suchte von der ersten Note den Kontakt mit ihren Zuhörern, um mit ihnen das besungene Wohl und Wehe der Liebe zu teilen. Mit klarem Timbre wechselte sie mühelos zwischen Verzweiflung und Vorwitz.So wurde "Der Geiz" von G. P. Telemann zur glänzend humoristischen Anklage gegen pseudoreligiösen Diätwahn. Die Tiefen voll Glut und die nach ein, zwei Tönen freigesungenen Höhen bewegten in "Fino alla morte" von B. Strozzi.Zwischendurch litt die ansonsten beispielhafte Textverständlichkeit unter ungenauen Konsonanten. Doch die mühelose Quecksilbrigkeit in den Koloraturen machte vorbehaltlos glücklich. Welche Erholung von dem heute üblichen emotionskitschig eiernden Terzvibrato. Held war ihr ein aufmerksamer Partner, der eigene Impulse setzte. In seinen Solowerken erwies er sich mit brillanter Technik als feinsinniger Meister des Lyrischen, der voller Energie dem Spannungsverhältnis der Töne und Harmonien nachspürt. Phrasierung und geschmackvolle Auszierung wirkten stets durchdacht und natürlich. Nur in den Tanzsätzen wünschte man sich mehr "Disco" als "Tanzschule". Bei ihm gehen im Grenzbereich Kontrolle und melodische Linie über musikalische Pointierung. Anhaltender Beifall."

Mannheimer Morgen - 8.6.2008, Markus Korselt (Schwetzinger Festspiele, Konzert 5.6.2008)

"So konnten die Besucher mit der Musik, genauer mit dem deutschen Volkslied, zusammen kommen. Und die Zusammenkunft, sie war für die Konzertgäste ein Genuss. Sie erfreuten sich am klaren Gesang der Sopranistin Bettina Pahn sowie an dem Lautenspiel Joachim Helds. [...] Mit einem schönen, geschmeidigen Ausdruck in der Stimme sang Bettina Pahn "Weißt du, wie viel Sternlein stehen", "Horch, was kommt von draußen rein" oder auch "Alle Vögel sind schon da".[...] Sanft entfalteten sich die Klänge der Laute. Klar intonierte Bettina Pahn die Lieder. Ihre makellose Stimme beeindruckte. Gekonnt wechselte sie zwischen lyrisch-dramatischem Sopran und Soubrette für die Partien aus dem komischen Bereich. Der WDR zeichnete dieses hochkarätige Konzert auf, wird es im kommenden Jahr senden."

Dortmund Nord-West - 3.12.2007

"Schlosskonzert war das Juwel [...] Besetzt mit zwei erstklassigen Solisten, Sopranistin Bettina Pahn und Echo-Klassik-Preisträger Joachim Held [...] Als Lieder von schlichter Schönheit sang Bettina Pahn die Volksmusik, die zum Teil zu Kunstliedern geworden ist [...] Viel Freude ließ sie aus mittelalterlichen "Kume, kum, geselle min" und dem Volkslied "Die Gedanken sind frei" klingen.

www.westline.de - 6.12.2007

"Kunst des Küssens [...]
Und wenn dann Musik und "Poeterey" in perfekter Harmonie zusammengefügt werden, beginnen sich die transzendenten Sphären zu öffnen. Zu erleben war dies im ersten Nachtkonzert der Händel-Festspiele, in dem die Sopranistin Bettina Pahn und der Lautenist Joachim Held das Publikum mit Wort- und Saitenspiel verzauberten.
Caccinis eröffnende "dolcissimi sospiri" sprachen bereits von solch einer Zartheit und Sehnsucht, dass manch Zuhörer wohl gern in die Seufzer mit eingestimmt hätte. [...] Doch Bettina Pahn, eine Meisterin der Umsetzung musikalischer Rhetorik und berauschend durch ihre Stimmbeherrschung und Klangfarbenvielfalt, konnte auch eine andere Sprache sprechen: mit keckem Witz und Wortspielereien unterrichtete sie in Hammerschmidts Vertonung von der Kunst des Küssens oder fragte abwägend mit Krembergs Tönen ihre Sinne um Rat in den Belange der Liebe."

Göttinger Tageblatt - 30.05.2007

"Die Barockmeister legten oft mehr Wert auf die kunstvolle Verzierung und Ausschmückung der Melodien als auf den Inhalt der Texte. Eine Ahnung davon bekam man in den jubelnden Koloraturen und flügelleichten Girlanden der klaren Sopranstimme [...] Die schlichter gesetzten Lieder Hammerschmidts, vor allem seine zart im Piano gehaltene Melancholie brachte Bettina Pahn besonders innig und glockenklar zum Klingen."

Lindauer Zeitung - 14.05.1998

"Einheit von Musik und Raum [...] Schon bei dem ersten Werk [...] für Sopran und Laute wurde das hervorragende Zusammenspiel der beiden Musiker und das grosse Können der Sopranistin deutliche. Mühelos bewältigte Bettina Pahn Koloraturen und feinste dynamische Nuancen."

Husumer Nachrichten - 15.07.1997








Interview + CD des Monats
Singen
Pdf (282 KB)

"Das Singen bringt groß Freud"
ClassAktuell
Pdf (314 KB)

"Singen öffnet die Seele"
MusikForum
Pdf (1301 KB)





Dieterich Buxtehude: Opera Omnia V - Ltg. Ton Koopman (2CD, Challenge Classics)

"All dieser Klang- und Farbenreichtum wird von Ton Koopman und seinen Ensembles optimal veranschaulicht: Die facettenreiche Phrasierung; prägnante Textartikulation - was gerade für die Soprane wohl keine leichte Aufgabe war, wurden ja die Stücke in der recht empfindlichen Lage des hohen Chortons A= 465 gesungen - und vor allem die äußerst feine Balance zwischen Instrumental- und Vokalpartien machen diese Aufnahme zum puren Hörgenuss."

http://www.klassik-heute.com/kh/3cds/20070731_18315.shtml - 11.01.2008

"Koopman utilizes a high ‚choral' pitch [...]. This must have been murder on his singers, but if so, they don't show it - [...] Bettina Pahn breeze[s] through Buxtedude's cheerful cantata 'Drei schöne Dinge sind" as though it is no big deal"

http://www.allmusic.com/cg/amg.dll?p=amg&token=&sql=43:160617 - 23.04.2008, erschienen 2007


Konzerte mit Ton Koopman und dem Amsterdam Baroque Orchestra

"Dazu gesellten sich mit Bettina Pahn und Francine van der Heyden zwei bestens harmonisierende, klanglich leicht seidenmatt strahlende Sopranistinnen, die mit schönster Phrasierung und gut geführten Linien erfreuten."

Toccata - Juli-August 2008 (Konzert "Donnerode" und "Himmelfahrts-Oratorium" - 19. Magdeburger Telemann-Festtage 2008)

"Bettina Pahn [...] überzeugte durchgängig mit klarer, gut geführter Stimme, mühelosen Höhen, Beweglichkeit und musikalisch einleuchtend gezogenen Spannungsbögen."

Toccata - 30/2007 (Buxtehude-Konzert St. Marien Lübeck - 10.05.07)

"Vor allem Bettina Pahn als ‚böses Kind, du loses Mädchen' [in J.S. Bachs Kaffee-Kantate A.d.R.] wirkte wie ein extrastarker, extrastarker, extrasüßer Trank."

Hannoversche Allgemeine - 12.06.2007

"Die beiden Sopranistinnen Bettina Pahn und Miriam Meyer sangen strahlend, leicht, blitzsauber in den Koloraturen und mit feinem Ausdruck. [...] Die Sopran-Arie ‚Seufzer Tränen...' wurde voller Schmerz in großer Intensität tief empfunden gestaltet."

Verdener Aller-Zeitung - 06.09.2007

"Onder de vijf solisten waren het vooral de beide sopranen, Bettina Pahn en Johannette Zomer, die hun noten stralend hemelwaarts richtten."

De Vokskrant - 17.01.2007










La Diavolessa, Galuppi - Potsdam

"Bettina Pahn als Gräfin und Doerthe Maria Sandmann als Ghiandina empfehlen sich als grosse Virtuosinnen mit besonderem Spieltalent."

Berliner Morgenpost - 23.10.2002

"köstlich komisch: Bettina Pahn"

Potsdamer Neueste Nachrichten - 21.10.2002


Verschiedene Konzerte

"Die Überraschung des Abends war Bettina Pahn. Mit leuchtkräftiger, souverän beherrschter Stimme sang sie die beiden hochvirtuosen Konzertarien: Das war stiltreuer, lebendiger Mozartgesang ohne Makel."

Kölnische Rundschau - 3.09.2001


Massacre Wolfgang Mitterer - Ronacher Wintergarten, Wien

"Ein Sonderlob gebührt den durchwegs famosen Sängern: [...] Bettina Pahn (Navarra) [...]."

Wiener Zeitung - 20.05.2003

"Zu rühmen sind jedenfalls die Darstellerleistungen, auch die nicht ganz einfachen sängerischen: [...] Bettina Pahn (Navarra) [...]"

Salzburger Nachrichten - 20.05.2003


Konzert Chor und Orchester St. Michaelis, Ltg. Christoph Schoener

"Barockspezialistin Bettina Pahn (Sopran) versetzte ihre Zuhörer mit ihren Zeilen über die Schuld aus Erdentagen und die Bitte um göttliche Gnade in leicht entrückte Sphären."

Atj - Hamburger Abendblatt


Konzert mit Moshe Aaron Epstein (Quer- und Traversflöte) und Wolfgang Zerer (Cembalo)

"Hochkarätiges Trio mit barockem Programm [...] Prächtige, kunstvoll verdichtete Kammermusik liess das Trio in vollendeter Schönheit erklingen."

Kieler Nachrichten - 30.01.2007











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