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DEUENG

Konzerte mit Joachim Held (Laute)

Deutsch Eröffnungskonzert KlosterKlangFestival (7.10.2017 Loccum) mit Joachim Held und Wolf Böwig.
Baustelle Freiheit. Den musikalischen Teil des Abends gestalteten zwei herausragende, mit internationalen Auszeichnungen bedachte Künstler: die Sopranistin Bettina Pahn und der Lautenist Joachim Held. Mit welcher Innigkeit und schwereloser Leichtigkeit ihrer herrlich geführten Sopranstimme gestaltete die Sängerin Martin Luthers "ein feste Burg", und wie eindringlich sein "Verleih uns Frieden gnädiglich",und flehend dann "Aus tiefer Not schrei ich zu Dir". Von Paul Gerhardt dann herzberührend "wie ist so groß und schwer die Last", "wie soll ich dich empfangen" und "O Haupt voll Blut und Wunden" Die Sängerin verfügt über ein kostbares Stimmmaterial, das sie mit reinster Diktion und feinsten musikalischen Ausdruck klangprächtig erfüllt.

Die Harke - 9.10.2017, Uta von Sohl

Deutsch Historisches Klangbild im Konzert. Alternatives Silvesterkonzert begeisterte sein Publikum.
Stadtmitte. Im neuen Licht zeigte sich das alternative Silvesterkonzert in der Rostocker St.-Johannis-Kirche, der Gegenentwurf zum kulturellen Jahres endlichen Jubellärm. Zwar wurde wiederum Barockmusik in ihren stilleren intimen Ausprägungen als musica camerata gespielt. Diesmal aber nicht rein instrumental, sondern vokal mit der Stimme der Hamburger Sopranistin Bettina Pahn, einer stilkundigen Spezialistin für den Barockgesang. Begleitet wurde sie von Joachim Held auf der Laute, einem der führenden Meister dieses Instrumentes, und von St.-Johannis-Kantor Markus Johannes Langer auf der Truhenorgel. Diese Kombination ergab ein historisches Klangbild von ungewöhnlicher Feinheit und Reinheit, in dem Bettina Pahn zunächst geistliche Lieder und Arien des Frühbarock sang: die Stimme sehr kontrolliert geführt, orientiert an der Deklamation des Textes, noch nicht auf die prunkvolle Entfaltung von Sinnlichkeit gerichtet, aber mit charakteristischem Vokalfarbeneinsatz, mit einem Piano, das bis zum Flüstern ersterben konnte und doch klangvoll blieb, und gelegentlich aufblühenden Melismen. Joachim Held rundete dies mit polyphonen Solostücken der barocken Lautenvirtuosen Piccini und Weiss zum Bild eines Musizierens der ganz feinen Unterschiede, für die wir unsere, inzwischen meist Gröberes gewöhnten Ohren spitzen konnten. Der zweite Teil sprang in die hochbarocke Bach-Zeit. Held wechselte die Laute, griff zu einem 14-saitigen Instrument mit zehn Resonanzsaiten, und Bettina Pahn öffnete ihre Stimme, gab ihr Wärme und noch mehr Kunstfertigkeit und sang damit geistliche Lieder von Bach; und Langer steuerte dessen Präludium und Fuge fis-Moll bei. Den verhalten festlichen Abschluss gaben sie gemeinsam mit einer Solokantate von Böddecker aus der Zeit zwischen Früh- und Hochbarock, abwechselnd kunstvoller Gesang und schlichter Volkston. Auch so kann man – besinnlich und gleichsam in seelischer Hygiene – musikalisch ins neue Jahr gehen.

Ostsee Zeitung - 4.1.2016, Heinz-Jürgen Staszak

Deutsch Ettenheim Barocke Lebensfreude im Altdorfer Schloss.
Altdorf (mm). „Barocke Lust und viel Humor haben sich beim dritten Konzert im Rahmen des Ettenheimer Musiksommers zu musikalischem "Tafel-Confect" vereint. Im Bibliothekssaal des Altdorfer Schloss von Türckheim traten Lautenist Joachim Held und die Sopranistin Bettina Pahn als seit Jahren eingespieltes Duo auf. ........Den humorigen Teil steuerte Bettina Pahn mit barocken Texten und hinreißender Sopranstimme bei. Von Georg Phillip Telemann kamen gleich drei humorige Lieder im alten Stil zu Gehör. "Die Zeit" verzehrt ihre eigenen Kinder, nämlich von Stunden bis zu Jahren. Nicht minder erheiternd: "Der Geiz". Da heißt es: "Ihr lebet arm und sterbet reich, sammlet für lachende Erben!" "Das Glück" entpuppt sich als faul und recht verschlafen. Während bei Johann Phillip Kriegers "Einsamkeit" gehöriger Weltschmerz durch die alte Bibliothek wehte, ging es bei Valentin Rathgebers "Von allerhand Nasen" recht erbaulich zu. Pahn überzeugte mit großer Ausdrucksstärke und souveränen Tonsprüngen. Nicht minder bravourös: Joachim Held an seinen vielsaitigen Lauten, denen er mit viel Feingefühl die kompliziertesten Akkorde entlockte. ..."

Lahrer Zeitung - 16.7.2015

Deutsch Moralische Kantaten über "Zeit", "Glück" und "Geiz".
Joachim Held und Bettina Pahn führen im Schlosss Altdorf unter anderem drei Stücke von Teleman auf.

"Die Freunde alter Musik sind in dem Konzert von Joachim Held (Laute) und Bettina Pahn (Sopran) im Rahmen des Ettenheimer Musiksommers voll auf ihre Kosten gekommen. Vergnüglich leichtes "Musikalisches Tafel Confect" wurde im Bibliothekssaal des Schlosses Altdorf geboten. Aus den sechs moralischen Kantaten von Georg Philipp Telemann (1681 – 1767) standen drei – die "Zeit", das "Glück" und der "Geiz" – auf dem Programm. Bettina Pahn, die noch als Geheimtipp unter den Spezialisten für Alte Musik gilt, obwohl sie bereits eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Amsterdamer Dirigenten Ton Koopman verbindet, singt mit einem feinen lyrischen Sopran und einer beeindruckenden Technik, sehr sauber, die Koloraturen schlank gebunden, gut geführt und fließend, der Ton völlig frei von Luft und ausdrucksvoll gestaltet.
Nach der "Zeit" von Telemann greift Joachim Held zur Theorbe, einer Basslaute mit verlängertem Hals, und spielt von Silvius Leopold Weiß (1687 – 1750) aus dem Frühwerk die Suite in d-moll, 1712 in Venedig komponiert. Die viersätzige Suite, Ouvertüre, Bouree, Menuet und Gigue, hat einen offenen Charakter, einen weichen Klang und zeichnet sich immer wieder durch absteigende Linien aus. Mit "Gebet Rat" und "Von allerhand Nasen" von Jakob Kremberg (1650-1718) und Valentin Rathgeber (1682-1750) wird es recht vergnüglich und die augenzwinkernd humorige Seite der barocken Gefühlswelt wird präsentiert, wenn die unterschiedlichsten Nasen, große, kleine, alte, junge, dicke, dünne, lange, kurze und noch mehr besungen werden. "Schlaf indessen wertes Glücke, denk doch einst an mich zurücke" heißt es in Telemanns Glücks-Kantate, in der dem Glück stets das morgendliche Aufstehen empfohlen wird. Die Ausgestaltung ist sehr präzise und schön im Ausdruck.
Nach der Pause stellt Joachim Held eine feine Suite eines anonymen Komponisten vor, die mit einem lieblichen Thema im Adagio beginnt, gefolgt von einer burschikosen Courante, auch hier weich im Klang, einer schwebenden, reich verzierten Sarabande und schließlich einer Gigue, die in leichter Spielweise frisch und virtuos voran geht. Zwei Lieder von Andreas Hammerschmidt (1611 – 1675) geben dem Konzert erst eine trübe Färbung, "die Melancholey", dann eine heitere mit der "Kunst des Küssens" – "nicht zu trocken, nicht zu feuchte". Die "Einsamkeit" von Johann Philipp Krieger (1649 – 1725), die "Qual der Herzen", lässt ein wunderschönes Vibrato hören, die Sängerin lässt den Ton großwerden und gestaltet innig. Um das Wortspiel "ersaufen" und "versaufen" geht es in einem weiteren heiteren, augenzwinkernden Stückchen von Telemann: "Über das niedersächsische Versapen".
Am Schluss des Konzertes steht der "Geiz" von Telemann, der noch einmal die schöne Qualität des Vortrags der beiden Echo-Preisträger unterstreicht. Es gibt reichlich Applaus und eine Zugabe."

Badische Zeitung - 13.7.2015

Deutsch Benrath. Musikalischer Ausflug in die Welt des Adels - Sopranistin Bettina Pahn und Lautenist Joachim Held begeisterten beim Wandelkonzert.
"... Mit Geschichten wie diesen weckte Moderator Winfried Fechner das Interesse der Zuhörer an den fein gesetzten Madrigalen John Dowlands, mit deren Wohlklang Bettina Pahn und Joachim Held im Vestibül von Schloss Benrath ihr Programm begannen. Zunächst spielte Joachim Held mit zarten Lautenklängen ein "Preludium", bevor Bettina Pahn mit stimmschönem Sopran drei von Dowlands bekanntesten Madrigalen sang: "If my complaints", "Fine knacks for Ladies" und "Go, chrystal tears". Bewundernswert, wie sie die kleinen Geschichten um Liebesleid und kristallene Tränen den Hörern servierte. Ausgezeichnete Textverständlichkeit und den Strophen angemessene Dynamik verbanden sich mit feiner Stimmführung zum musikalischen Erlebnis, das die Hörer ins Elisabethanische London des 16. Jahrhunderts entführte. Einen herrlichen Schlusspunkt bildete Dowlands "Come again", wofür sich großer Beifall erhob. Danach erst öffneten sich die Türen zum Kuppelsaal...
Mit Madrigalen von Frescobaldi und Caccini besang Bettina Pahn zu Joachim Helds feinen Klängen zarteste Seufzer, Liebesschmerz und die schöne Amarillis. In kleinen Kantaten von Telemann, Hammerschmidt und Rathgeber beschwor sie verschlafenes Glück, verfiel in Melancholie und machte die Kunst des Küssens deutlich. Wen wundert's, dass die beiden Solisten nicht ohne Zugabe entlassen wurden. Und so schickten Bettina Pahn und Joachim Held die Besucher mit einem wunderbar musizierten "Der Mond ist aufgegangen" auf den Heimweg."

Rheinische Post - 4.5.2015, Horst Schaumann

Deutsch "Wirkungsvoll und virtuos. Bettina Pahn und Joachim Held bei Internationalen Musiktagen "Dom zu Speyer"
Geistliche Lieder und Arien der Barockzeit standen auf dem Programm des jüngsten Krypta-Konzerts bei den Internationalen Musiktagen "Dom zu Speyer"; mit der Sopranistin Bettina Pahn und dem Lautenisten Joachim Held waren zwei ausgewiesene und sehr gefragte Spezialisten für Alte Musik zu hören.
Bachs Schemelli-Lieder mit ihrem frommen, pietistischen Charakter waren wahrscheinlich für die musikalische Ausgestaltung von Hausandachten bestimmt. Den einfachen Charakter dieser liedhaften Gesänge erfüllte Pahn mit süßer Sinnenhaftigkeit. Zart und mit innigem Gefühl gestaltete die Sopranistin diese Lieder, die fromme Zuversicht und gottesfürchtig religiösen Ausdruck verbanden. Sinnlich schmiegsame Gesangsbögen formte die Sängerin dabei in schönster Intimität; und sie hieß stille Pianissimo-Schattierungen feinste Wirkung erlangen.
Aus den "Kleinen geistlichen Konzerten" von Heinrich Schütz brachte das Interpretenduo zwei Gesänge zum Vortag; der Monteverdi-Einfluss war unüberhörbar in den madrigalesken, affektreichen, sehr italienisch geprägten Arien. In feinem Ziergesang formte die Sopranistin das "Eile mich, Gott, zu erretten" zwischen Klage und Bitte. Reich an Empfindungen und Farbschattierungen war auch ihr Vortrag von "O Jesu, nomen dulce". Hier beglückte die Interpretin mit sanft aufglühenden Crescendi und zart geschwungenen Verzierungen, die bruchlos Freud und Lied vereinten.
In der Kantate "Ach Herr, straf mich nicht in deinem Zorn" von Johann Wolfgang Franck formte die Sängerin schmiegsame Bögen über federleichte Koloraturen und innige Empfindungen hinweg; sie einte das Verschiedene zu einem einheitlichen Ausdruck des Herzens. Freudenerfüllte Virtuosität und leise Trauer gingen bruchlos ineinander über - von den wunderbar weich einschwingenden Tönen aufs beste verbunden.
Held begleitete die Lieder und Arien sehr feinsinnig auf der Barocklaute und der Chitarrone. Er ließ den Ausdruck des Gesangs intim und doch beredt weiterschwingen in seinem Spiel. Die Gesänge interludierte Held mit Solo-Stücken. Auf der Barocklaute musizierte er Bach - den Klängen still nachsinnierend und farbenreich ausgeziert, mit schönen Abstufungen erfüllt, elastisch in der Rubatogestaltung, von kleinen Verzögerungen und Beschleunigungen belebt, die Polyphonie der Klänge sehr transparent aufgefächert.
Und auch in drei Suiten-Sätzen entwickelte der Lautenist feine Tanzlust; er ließ die Läufe zart perlend da hinfliegen. Auf der Chitarrone musizierte Held zwei Stücke von Allessandro Puccinini, wobei er in der Ciacona ein farbenreich tanzendes Sinnenfest eröffnete."

Die Rheinpfalz - 28.9.2012, Rainer Köhl

Deutsch "Lieder des Barock zur Laute gesungen. Beim 26. Kammerkonzert der Salzlandsparkasse wurden Lieder von Komponisten aus dem 18. Jahrhundert vorgetragen.
BERNBURG/MZ/JE - Zum letzten Konzert der beliebten Kammerkonzertreihe der Salzlandsparkasse gemeinsam mit der Musikschule waren am Sonntag die Bernburger Musikfreunde eingeladen. Geboten wurde ein besonderes Konzert mit einem Programm, das bei Kammerkonzerten mehrere längst vergessene Komponisten des 18. Jahrhunderts mit ihren Werken zum Inhalt hatte und den Titel "Musicalisches Tafelconfect" trug. Den musikalischen Rahmen zum Gesang bestimmte die heute kaum mehr gespielte Laute. Zwei bedeutende Künstler für dieses besondere Genre der klassischen Musik waren Ausführende des Konzertes. Die Sopranistin Bettina Pahn ist eine in Deutschland und auch Europa anerkannte Sängerin dieses Liedgutes. Begleitet wurde sie von Joachim Held auf der Laute, der ebenfalls mehrfach für seine Interpretationen ausgezeichnet wurde. Dieses Duo konzertiert bereits seit mehreren Jahren auf dem Gebiet der "Alten Musik" gemeinsam und konnte sich dabei einen hervorragenden Ruf bei einschlägigen Festivals und Konzerten machen. Die Sopranistin Pahn verfügt über einen samtigen Sopran mit großer gefühlvoller Ausdruckskraft, der auch in den Höhen beherrscht bleibt und seine klare Artikulation behält. Eine Stimme, die für den Vortrag von Volksliedern und anderen gefühlvollen Liedern wie geschaffen scheint. Neben den Volksliedern - bekannte und nicht mehr bekannt - wurden auch Texte vorgetragen, die inhaltlich heutigen Balladen ähneln. Die Begleitung durch Held mit der Laute war für diesen gesanglich vorgegebenen Rahmen mit Einfühlung in die stimmlichen Varianten die richtige Begleitung. Auch hatte Joachim Held eine Theorbe für seine Solovorträge von zwei Sonaten mitgebracht. Die Theorbe ist ein Instrument, das gegenüber über der Laute einen erweiterten Klangumfang besitzt und dadurch ausdrucksvollere Solowerke der barocken Musik interpretieren kann. Sanfte Klangwelten ohne aufdringliche Klangelemente. Joachim Held bewies mit seinem Spiel seine hohe künstlerische Qualifikation, nicht nur als feinfühlig wirkender Begleiter sondern auch als Solist. Ein Abend der Kammermusik für die kleine Gesellschaft, denn die Schalterhalle der Sparkasse war fast schon zu groß für diese sanften Vorträge, trotz ihrer sonst sehr guten akustischen Verhältnisse - ein unwesentlicher Mangel, der in keiner Weise die künstlerische Leistung der beiden Interpreten schmälert, was durch den Beifall der Zuhörer eindeutig bewiesen wurde. Mit dem Volkslied "Nun ade zur guten Nacht" wurde das Publikum nicht nur für diesen Abend, sondern auch für dieses Konzertjahr verabschiedet.
Das Konzert in der Sparkasse begeisterte das Publikum."

26. Kammerkonzert der Salzlandsparkasse (Konzert 6.11.2011)

Deutsch "Fühlbare Feinheiten.
Innsbruck - Das dritte Ambraser Schlosskonzert präsentierte eine Seltenheit: deutsche Lieder des Barock. Außer Telemann sind heute ihre Komponisten wie Kremberg, Albert, Hammerschmidt oder Krieger kein Begriff mehr. Die Mode der galanten Lyrik lieferte die Texte: Oft erklingen spielerisch und doppeldeutig Anzüglichkeiten, bei denen offen gelassen ist, sie mit oder ohne amouröser Anspielung zu interpretieren. Doppelbödigkeit fand sich auch in der Musik: J.Ph. Krieger etwa brach ironisch den traurigen Text über "Einsamkeit", indem er musikalisch mittels tänzerischem Bass-Rhythmus der Chaconne auf einen sinnlichen, wilden und zügellosen Charakter anspielte.
Das Lied des 18. Jh. zielte auf Leichtigkeit und den Eindruck der Mühelosigkeit. Genau das gelang Bettina Pahn, Sopran, und Joachim Held, Theorbe, ganz vortrefflich. Pahn sang in schlichter Natürlichkeit mit einem untrüglichen Gespür für Melodik, bei der jede Verzierung wie in einer unaufdringlichen begleitenden zweiten Stimme aufging. Mit klarer Gestaltung der Konsonanten konnte sie ganz die Feinheiten des Textgehalts deutlich zum Ausdruck bringen..."

Tiroler Tageszeitung - 28.07.2011, Fra (Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Konzert 26.7.2011)

Deutsch "Unterhaltsame Entdeckungsreise in die deutsche Musikgeschickte.
"Heimspiel - Deutschland entdecken" ist das Motto des gesamten Programms des Schleswig-Holstein-Musikfestivals 2009. Wer bei der Ankündigung des Konzertes in Hohenwestedt glaubte, alles zu kennen, was in der Vorschau genannt wurde, hatte nur teilweise recht: Auch die vom Titel her bekannten Volkslieder erklangen hier in einer künstlerisch verfeinerten Form, zusätzlich wurde mit Werken von Adam von Falckenhagen (1697-1754) und Sylivius Leopold Weiss (1687-1750) auch Unbekanntes serviert. Zu entdecken gab es demnach viel in dem Konzert mit Joachim Held (Theorbe und Laute) und Bettina Pahn (Sopran) in der Hohenwestedter Peter-Pauls-Kirche.
Auch wenn es im "Musicalischen Tafelkonfekt" dieses Abends viel Bekanntes zu hören gab - so wie hier kann man Volkslieder und Kunstmusik selten erleben. So, wie Bettiana Pahn und Joachim Held Volkslieder wie "Weißt du, wieviel Sternlein stehen, Horch, was kommt von draußen rein, Alle Vögel sind schon da, Es waren zwei Königskinder" oder das plattdeutsche "Dat du min Leevsten büst" sangen und spielten, ließ ab dem ersten Ton frühere Zeiten lebendig werden: Sei es die eigene Jugend oder das Barock mit verinnerlichtem Erleben.
Anfangs noch nicht gegebene Ruhe und Besinnlichkeit waren es, die den beiden Künstlern im ersten Teil des Konzerts das Leben vor dem noch von Hektik und Unruhe eines sonnigen Alltags aufgewühlten Publikums erschwerte. Lange wurde noch geredet und flüsternd kommentiert, was man da hörte, so dass sich inniger und erwartungsvoller Kontakt zwischen Künstlern und Publikum nur schwer erreichen ließ. Was man aber schon ab dem ersten Lied vernahm, war schlicht sensationell: Bettina Pahn sang nicht nur die bekannten Texte, sie verstärkte mit feinstens austarierten Betonungen noch deren Sinn und adelte damit die an sich bekannten Volksliedtexte. Sie deckte, ebenso wie Joachim Held in seiner Begleitung auf Theorbe und Laute Hintergründe auf - und machte damit den tieferen Sinn dieser populären Volkslieder bewusst. Hat man je die Sternlein so vorgesungen gehört? Mit so sanfter, weicher und präziser Stimme? Und so einfühlsam begleitet? Dieses Lied nahm sofort wieder einen vorderen Platz im Ohrwurm-Gedächtnis ein. Dazu trug auch die gekonnte und mit vielen kleinen musikalischen20Extras gewürzte virtuose Begleitung durch Joachim Held bei, der auch in seinen Solo-Auftritten durch sangliches Spiel verzauberte. Besonders die g-Moll-Suite für Laute von Sylvius Leopold Weiss verfehlte in diesem Konzert der leisen Töne, die zwingend zum Lauschen verführten, ihre Wirkung nicht.
Daneben kam auch der Humor nicht zu kurz: Sei es, dass Joachim Held vor der Pause in Georg Philip Telemanns "Glück" wie das Glück selbst "einschlief" und aufgeweckt werden musste oder bei der Beschreibung von allerhand Nasen, des Geizes oder der Kunst des Küssens.
Zwei Zugaben krönten diese Entdeckungsreise in die deutsche Musikgeschickte, darin besonders "Der Mond ist aufgegangen" in einer sehr innigen Wiedergabe durch Bettina Pahn und Joachim Held, die tief bewegte und teils zu Tränen rührte. "Das ging unter die Haut" beschrieb Willi Biß vom Hohenwestedt Marketing beim Hinausgehen treffend die Wirkung dieses Liedes. Nicht nur das: Wem feine Nuancen und sensible Empfindungen nicht fremd sind, fühlte sich den ganzen Abend in eine andere Zeit versetzt."

Schleswig-Holsteinische Landeszeitung - 11.8.2009, Fra (Schleswig-Holstein-Festival, Konzert 6.8.2009)

Deutsch "Telemanns "Tafel-Confect" - Hohenwestedt
"Wer Gesangsstücke zum Thema Nasen ins Konzertprogramm setzt, der hat den Schalk im Nacken: Vor Spiellust sprühend präsentierten Bettina Pahn (Sopran) und Joachim Held (Laute und Theorbe) vor 370 Zuhörern "Ohrenvergnügendes und Gemüthergötzendes Tafel-Confect" in der Peter-Pauls-Kirche in Hohenwestedt. Volkslieder in platt-, mittel- und hochdeutsch, Arien und Kantaten aus dem 18. Jahrhundert, dazu Solowerke für Laute und Theorbe - das20Programm ist fein durchdacht, reich an Humor und Tiefe.
Bettina Pahn bei der Inszenierung dramatischer Wendungen bis hin zur musikalischen Übertreibung zuzuhören und zu sehen, ist eine Lust. Die hintergründig ironische Färbung in Georg Phillip Telemanns Kantate Der Geiz (TWV 20:26) leuchtet die Sängerin mit dem timbrereichen beweglichen Sopran aus Minenspiel und Stimme aus.
Innig goldener Ton wärmt die Melancholey (Andreas Hammerschmidt). Ansteckendes Lächelnlockt die Zuhörer mit auf die an Trillern und Vorhalten reichen Läufe von Telemanns Kantate Das Glück (TW 20:25). Als einfühlsamer Begleiter wird Joachim Held Komplize im temperamentvollen Spiel seiner Partnerin. Als er - szenisch passend - schnarchend einnickt und das Zupfen einstellt, erntet er einen Klapsauf den Hinterkopf. "Das kenne ich von Zuhause", verrät er später, was zur besonderen Harmonie des Paares beitragen könnte: Die Musiker sind verheiratet.
Als Solist faszinierte der für Sylvius Leopold Weiss Suite g - moll mit einem "Bravo" bedachte Held durch vertieftes virtuoses Spiel - der Lautenspieler zupfte auf einem Nachbau und einem aus der Barockzeit stammenden Instrument."

Kieler Nachrichten - 8.8.2009, Beate König (Schleswig-Holstein-Festival, Konzert 6.8.2009)

Deutsch "Musikalischer Hochgenuss mit leisen Tönen.
Arien und Lautenmusik aus dem Barock und deutsche Volkslieder bei den Eckelhausener Musiktagen.
Das Musikerehepaar Bettina Pahn und Joachim held zählt zur Spitzengruppe in der Alte-Musik-Szene: Die Sopranistin gehört zu den bevorzugten Solistinnen des Amsterdamer Barockdirigenten Ton Koopman, der Lautenist arbeitet immer wieder zusammen mit dem Originalklang-Guru nikolaus Harnoncourt und mit so bekannten Ensembles wie "Il Giardino Armonico". Bei den Eckelshausener Musiktagen boten sie in der dafür akustisch idealen ehemaligen Kapelle des Bad Laaspher Schlosses Wittgenstein Arien und Lautenmusik aus dem barock im Wechsel mit deutschen Volksliedern - passend also zum Festivalthema "Volksweisen".
Es war ein Abend der leisen Töne: Bettina Pahn verwöhnte die 100 Zuhörer, darunter eine ganze Reihe aus Marburg und Umgebung, mit heutzutage selten zu erlebenden Piano- und Pianissimo- Wonnen. Ihr schlanker Sopran bewegte sich mühelos und mit vorbildlicher Textdeutlichkeit durch die verzierungsreichen Arien von Andreas Hammerschmidt, Johann Philipp Krieger und Georg Philipp Telemann - köstlich die Komik seiner "moralischen Kantaten". Und die Volkslieder wie zum Beispiel "Weißt du, wie viel Sternlein stehen" oder das wundervolle "Innsbruck, ich muss dich lassen" sang sie mit einer Wärme und Schlichtheit, die zu Herzen ging. So und nicht anders müssen diese Meisterwerke gesungen werden.
Joachim Held begleitete sie mit einfühlsamer Hingabe auf einer Theorbe, einer Laute mit verlängertem Hals. Seine beiden Soli, eine Sonate von Adam Falkenhagen und eine Suite von Sylvius Leopold Weiss, musizierte er auf einer 13-chörigen Barocklaute, der er außergewöhnlich sonore und warme Klänge sowie eine betörende Farbenvielfalt entlockte. Ein Hochgenuss!"

OP - 30.5.2009, Michael Arndt (Eckelhausener Musiktagen)

Deutsch "Liebeslaute im Gesang und auf der Laute
Wie küsst man richtig? Der Dichter Paul Fleming glaubte es zu wissen: "Nicht zu wenig, nicht zu viel: Beides wird sonst Kinderspiel. Nicht zu laut und nicht zu leise, beider Maß ist rechte Weise." Und noch mehr Beispiele führt Fleming an, immer auf dem langweiligen Mittelweg zwischen den Extremen bedacht. Kann man solch Ratschläge ernst nehmen? Der Barock-Komponist Andreas Hammerschmidt, keiner Rauferei abgeneigt, tat es nicht und setzte den moralischen Text in ein köstliches Duett zwischen Laute und Singstimme um.
Liebeslieder italienischer und deutscher Provenienz aus der Barockzeit für Sopran und Laute standen am Mittwochabend auf dem Programm der Reihe Musica Antiqua im Aufseß-Saal. Und so eine Laute (bzw. Basslaute), wie sie der Virtuose Joachim Held im Schoße wiegt, ist nicht einfach ein kleiner zirpender Gitarrenvorläufer, sondern ein bauchiges, mit seinem langen Griffbrett schier mannshohes Instrument mit beachtlichem Nachhall. Dafür sorgen nämlich die zusätzlichen Saiten, die ungezupft mitschwingen und den Klang harmonisch grundieren.
Joachim Held zur Seite steht die Sopranistin Bettina Pahn. Mit ihrer klaren Stimme, tiefem Einfühlungsvermögen und dem nötigen Unernst lotete sie sowohl die Gemütstiefe der Vorlagen als auch das Spielerische, raffiniert Verführerische der Texte heraus ("Nicht zu trocken, nicht zu feuchte, wie Adonis Venus reichte.").
Natürlich geht es bei Liebesliedern darum, dass zwei sich erst finden müssen und schon im Vorfeld Höllenqualen erleiden angesichts verschlossener Kammertüren. Was aber, wenn die zwei Interpreten sich bereits gefunden haben? Bettina Pahn und Joachim Held sind im richtigen Leben miteinander verheiratet. ("Ich nur und die Liebste wissen, wie wir uns recht sollen küssen.") Werfen sie also einander schmachtende Blicke zu? Fliegen Kusshände über die Bühne? Ach was! Eher riskiert der Gatte einen Klaps mit dem Partiturblatt, wenn er in gespielter Schläfrigkeit eine Spur zu langsam musiziert und das besungene Glück instrumental entschlummern lässt.
Ach, allein schon beim Zuhören wird es Frühling im Gemüte, wehen linde Lüfte, und duftet bereits imaginärer Flieder in der Nase. Just die Nase ("Große, Kleine, Grobe, Feine") besingt Bettina Pahn in der Zugabe. Ach, warum bloß gibt es kein Lied über das Ohr, das solch feine Fülle des Wohllauts empfangen darf?"

Nürnberger Zeitung - 13.3.2009, Reinhard Kalb (Musica Antiqua im GNM)

Deutsch "Süße Seufzer" aus dem Barock musizierten die Sopranistin Bettina Pahn und der Lautenist Joachim Held. Beide sind ausgewiesene und international gefragte Spezialisten für die historische Aufführung Alter Musik und sie beherrschen die heute dafür gültigen nahezu meisterhaft: Bettina Pahn mit einem farbigen Sopran, die Phrasierung abgelauscht dem Fluß mündlicher Rede, die ariosen Biegungen subtil dynamisch abschattiert; Joachim Held mit zwei verschiedenen Lauten...So viele Saiten verlangen eine hochvirtuose Fertigkeit, um sie kunstvoll zu bedienen. Aber in den von ihm gespielten Solostücken der Italiener Piccinini und Kapsberger und des sächsischen Kammermusikus Weiss bewies Held dazu noch eine polyphone Durchsichtigkeit und eine solche melodische Geschmeidigkeit, das man meinen könnte, hätte er nicht mit Bettina Pahn musiziert, er könne auf der Laute singen. Zuerst musizierten die beiden Arien des italienischen Frühbarocks aus jener Zeit, in der die Musik entdeckte, daß sie nicht nur strenge Satzkunst sein muß, sondern daß sie Gefühle ausdrücken kann, in sonderheit die Amors und des "Memento Mori". Im zweiten Teil dann Vokales des deutschen Hochbarock, jene Zeit, in der sich die Musik ihrer Mittel als Ausdruckskunst längst sicher ist und mit ihnen geistreich und witzig zu spielen beginnt. In beiden Stilbereichen zeigten die Musiker eine dezente Kultur von fast seelischer Hygiene, in der die Emotionen nicht auf den Kothurn gehievt wurden. Besonders in den Telemann-Kantaten breitete Bettina Pahn das imponierende Spektrum ihrer sorgfältigen Ausdrucksgestaltung aus. So blieben sie stets nahe bei der alten Musik und brachten sie uns Heutigen nahe."

NNN Rostock - 2.3.2009, Prof. Dr. Staszak

Deutsch "Seufzer zum Schmunzeln" - Matinee mit Bettina Pahn und Joachim Held.
Auf Joachim Held konnte man sich freuen. Er ist einer der ganz wenigen deutschen Lautenisten, die international hoch gehandelt werden. Und man merkte sofort warum.Denn Held ist ein Musiker- im Weißen Saal spielte er den Chitarrone-der sehr genau analysiert und stark differenzierend Strukturen entwickelt, der ein breites, farbiges Klangrepertoire hat, und der auch absolut sauber spielen kann. Auf seine Kollegin, die Sopranistin Bettina Pahn, konnte man gespannt sei. Sie erwies sich als eine Sängerin, die den barocken Kammergesang absolut perfekt beherrscht, die mit ihrer blitzsauberen Intonation nicht nur ein blitzsauberes Messa da voce singen kann, sondern die auch außerordentlich stilsicher und geschmackvoll verzierend improvisiert. Außerdem weiß sie genau, was sie singt:Ihre Interpretationen sind immer kleine hochemotionale Erzählungen. So waren die "Dolcissimi sospiri", die "süßesten Seufzer" des ersten, italienischen Teils besonders wirkungsvoll, auch wenn sie aus einer Zeit stammen, die mit der heutigen nichts mehr zu tun hat. Aber Joachim Held und Bettina Pahn hatten ihre expressiven Fahrpläne ganz genau aufeinander abgestimmt. Und man mußte bei den Canzonen von Caccini und Frescobaldi den sehr gut artikulierten Text gar nicht verstehen, um zu wissen, worum es ging, auch nicht bei der wunderbar intensiven Kantate von Barbara Strozzi.... Zu schmunzeln gab es dagegen im deutschen Teil der Matinee:bei Krembergs "Gebet Rath, getreue Sinnen"....vor allem aber bei Telemanns Kantaten "Der Geiz" und "Das Glück" , in denen auf moralinsaure Klagen und Erwägungen stets eine augenzwinkernde Lösung folgt. Und einfach nur zu genießen gab es bei den Instrumentalsätzen von Piccinini, Kapsberger und Weiss, die Joachim Held zwischen den Gesangsstücken spielte. Dass es in der Barockzeit auch in der Rhön Komponisten mit Humor gab, bewies die köstliche Zugabe "Von allerhand Nasen" des Oberelsbacher Bach-Zeitgenossen Valentin Rathgeber..... Insgesamt ein höchst geistreiches Sonntagsvergnügen.

Saale Zeitung - 30.12.2008, Thomas Ahnert (Kissinger Winterzauber, Konzert 28.12.2008)

Deutsch "Süße Seufzer"
Seit langem bewährt sich die Orangerie des Schwetzinger Schlosses in der Untebringung von Exotischem. Waren es zunächst Palmen, ist es heute die Reihe "Lautenmusik in der Orangerie".Im Schein der Kerzen gerieten die ersten beiden Konzerte auf unterschiedliche Art zum Erlebnis.... Erst am nächsten Abend wich die Enttäuschung großem Glück. Die Sopranistin Bettina Pahn und der Lautenist Joachim Held boten in ihrem mit "Süße Seufzer" betitelten Programm mitreißende Arien und Lautenmusik aus dem Barock. Pahn suchte von der ersten Note den Kontakt mit ihren Zuhörern, um mit ihnen das besungene Wohl und Wehe der Liebe zu teilen. Mit klarem Timbre wechselte sie mühelos zwischen Verzweiflung und Vorwitz.So wurde "Der Geiz" von G. P. Telemann zur glänzend humoristischen Anklage gegen pseudoreligiösen Diätwahn. Die Tiefen voll Glut und die nach ein, zwei Tönen freigesungenen Höhen bewegten in "Fino alla morte" von B. Strozzi.Zwischendurch litt die ansonsten beispielhafte Textverständlichkeit unter ungenauen Konsonanten. Doch die mühelose Quecksilbrigkeit in den Koloraturen machte vorbehaltlos glücklich. Welche Erholung von dem heute üblichen emotionskitschig eiernden Terzvibrato. Held war ihr ein aufmerksamer Partner, der eigene Impulse setzte. In seinen Solowerken erwies er sich mit brillanter Technik als feinsinniger Meister des Lyrischen, der voller Energie dem Spannungsverhältnis der Töne und Harmonien nachspürt. Phrasierung und geschmackvolle Auszierung wirkten stets durchdacht und natürlich. Nur in den Tanzsätzen wünschte man sich mehr "Disco" als "Tanzschule". Bei ihm gehen im Grenzbereich Kontrolle und melodische Linie über musikalische Pointierung. Anhaltender Beifall."

Mannheimer Morgen - 8.6.2008, Markus Korselt (Schwetzinger Festspiele, Konzert 5.6.2008)

Deutsch "So konnten die Besucher mit der Musik, genauer mit dem deutschen Volkslied, zusammen kommen. Und die Zusammenkunft, sie war für die Konzertgäste ein Genuss. Sie erfreuten sich am klaren Gesang der Sopranistin Bettina Pahn sowie an dem Lautenspiel Joachim Helds. [...] Mit einem schönen, geschmeidigen Ausdruck in der Stimme sang Bettina Pahn "Weißt du, wie viel Sternlein stehen", "Horch, was kommt von draußen rein" oder auch "Alle Vögel sind schon da".[...] Sanft entfalteten sich die Klänge der Laute. Klar intonierte Bettina Pahn die Lieder. Ihre makellose Stimme beeindruckte. Gekonnt wechselte sie zwischen lyrisch-dramatischem Sopran und Soubrette für die Partien aus dem komischen Bereich. Der WDR zeichnete dieses hochkarätige Konzert auf, wird es im kommenden Jahr senden."

Dortmund Nord-West - 3.12.2007

Deutsch "Schlosskonzert war das Juwel [...] Besetzt mit zwei erstklassigen Solisten, Sopranistin Bettina Pahn und Echo-Klassik-Preisträger Joachim Held [...] Als Lieder von schlichter Schönheit sang Bettina Pahn die Volksmusik, die zum Teil zu Kunstliedern geworden ist [...] Viel Freude ließ sie aus mittelalterlichen "Kume, kum, geselle min" und dem Volkslied "Die Gedanken sind frei" klingen.

www.westline.de - 6.12.2007

Deutsch "Kunst des Küssens [...]
Und wenn dann Musik und "Poeterey" in perfekter Harmonie zusammengefügt werden, beginnen sich die transzendenten Sphären zu öffnen. Zu erleben war dies im ersten Nachtkonzert der Händel-Festspiele, in dem die Sopranistin Bettina Pahn und der Lautenist Joachim Held das Publikum mit Wort- und Saitenspiel verzauberten.
Caccinis eröffnende "dolcissimi sospiri" sprachen bereits von solch einer Zartheit und Sehnsucht, dass manch Zuhörer wohl gern in die Seufzer mit eingestimmt hätte. [...] Doch Bettina Pahn, eine Meisterin der Umsetzung musikalischer Rhetorik und berauschend durch ihre Stimmbeherrschung und Klangfarbenvielfalt, konnte auch eine andere Sprache sprechen: mit keckem Witz und Wortspielereien unterrichtete sie in Hammerschmidts Vertonung von der Kunst des Küssens oder fragte abwägend mit Krembergs Tönen ihre Sinne um Rat in den Belange der Liebe."

Göttinger Tageblatt - 30.05.2007

Deutsch "Die Barockmeister legten oft mehr Wert auf die kunstvolle Verzierung und Ausschmückung der Melodien als auf den Inhalt der Texte. Eine Ahnung davon bekam man in den jubelnden Koloraturen und flügelleichten Girlanden der klaren Sopranstimme [...] Die schlichter gesetzten Lieder Hammerschmidts, vor allem seine zart im Piano gehaltene Melancholie brachte Bettina Pahn besonders innig und glockenklar zum Klingen."

Lindauer Zeitung - 14.05.1998

Deutsch "Einheit von Musik und Raum [...] Schon bei dem ersten Werk [...] für Sopran und Laute wurde das hervorragende Zusammenspiel der beiden Musiker und das grosse Können der Sopranistin deutliche. Mühelos bewältigte Bettina Pahn Koloraturen und feinste dynamische Nuancen."

Husumer Nachrichten - 15.07.1997






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CD "Es war ein König in Thule"

CD "Stille Nacht"

Konzerte mit Joachim held

CD "Deutsche Volkslieder"

CD "Dieterich Buxtehude: Opera Omnia V, VII, XI, XIV &XVIII"

Konzerte mit Ton Koopman und dem Amsterdam Baroque Orchestra

Verschiedene Konzerte




Es war ein König in Thule (1CD, Naxos)
Bettina Pahn (Sopran), Tini Mathot (Hammerklavier)

Deutsch "Sie wollten weg vom kunstvollem Handwerk nach klassischen Regeln und zurück zum Authentischen, Natürlichen. Nicht Eindruck machen sollten ihre Werke, sondern „reiner Ausdruck der Empfindung“ sein. Und so klingen die Werke der beiden „Berliner Liederschulen“ auch. Einfach, schlicht und in den besten Stücken ergreifend, auf lange Sicht aber doch oft auch simpel im negativen Sinne. Denn wir kennen, was für Schulz, Reichardt, Zelter und ihr Publikum Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts noch ferne Zukunft war: Schubert und seine Nachfolger. Dennoch ist es schön, einmal einige Perlen dieser damals sehr populären Komponisten hören zu können. Bettina Pahn singt sehr schön und schlicht, Tini Mathot begleitet stilvoll am Hammerklavier."

Klassik Newsletter Berlin, Arnt Cobbers - 06.2015









Stile Nacht, Deutsche Weihnachtslieder (1CD, Hänssler Classic)
Bettina Pahn (Sopran), Jochim Held (Laute)

Englisch "When a professional singer sets out to make a disc of traditional songs, the best advice he or she can get is: keep it simple! That is what Bettina Pahn has done, and that is why this disc of traditional Christmas songs is a winner in every respect. Because of the choice of music and the way it is performed this disc is a treasure.
Let me start by getting my only criticism out of the way: the lyrics are not in the booklet. That is not that much of a problem for those who understand German, thanks to Ms Pahn's excellent diction, but for non-German speakers this is a serious omission. The disc is apparently not just directed to the German market, as the programme notes are also in English. But in order fully to enjoy the songs at least English translations should have been given.
A search on the internet is worth the effort: the lyrics of a number of songs can be found, sometimes with a translation. The texts may differ in details as traditional songs sometimes change with time, but they will at least give some idea of what the songs are about.
Bettina Pahn is a young German singer who started to study the cello and later turned to singing. This has been a happy decision as in recent years she has made a good career, both in Germany and internationally. She has been involved in the recording of the complete vocal works of Dietrich Buxtehude by Ton Koopman, and has also sung with renowned conductors like Frieder Bernius and Pierre Cao. For a number of years she has worked with Joachim Held, and this partnership has resulted in 2007 in a very fine disc of German folk songs (Hänssler Classic CD 98.284).
The features of that disc are noticeable here as well. As I have already stated Pahn has excellent diction. I could understand practically every word she sang. This is also due to the recording; the engineer has done a great job. But it is not just a matter of diction, the projection of the voice is also very good, and this allows her to follow every distinction in the text very closely. This results in a natural delivery of the text and a perfect expression of its content.
This is especially important as the various songs are quite different in character. Some of them are hymns which are also used by composers in cantatas or oratorios, like 'Vom Himmel hoch' or 'In dulci jubilo'. Others are typical traditional songs, like 'Kommet, ihr Hirten' or 'Es wollt ein Jäger jagen'. The latter is a so-called contrafactum: the original secular text has been replaced by sacred words. In this version the hunter is hunting with the angel Gabriel. When they meet Mary Gabriel tells her she is going to be the mother of Jesus. 'Mariä Verkündigung' is also about the Annunciation, and again this is a contrafactum. In 'Wach, Nachtigall, wach' the nightingale is urged to fly to the cradle and sing for the newborn baby.
Some songs are lullabies, like 'Still, still, still' and 'O Jesulein zart', which are sung with great finesse. Pahn feels equally at home in the children's song 'Ihr Kinderlein kommet'. To this category also belongs 'Susani, susani', which is a song for the so-called Kindelwiegen (rocking the cradle). Once this was a traditional ceremony during Christmas time in Germany, but was also known in Flanders.
There are some songs which not only refer to the birth of Jesus, but also to his Passion. Traditionally these always belonged together, and a composer like Bach often connected them in his music. One finds this connection, for instance, in 'Es kommt ein Schiff geladen' which says that he who wants to embrace Jesus also has to die and spiritually resurrect with him. Others are 'Geborn is uns ein Kindelein' and the last song, written for New Year, 'Mit diesem neuen Jahre'. Spiritual depth is even present in a lullaby like 'Still, still, still' which says: "Open heaven's realm to us, if we must die one day."
The differentiation in the programme isn't only reflected by the variety in character between the songs, the music recorded here also stretches from the Middle Ages to the early 19th century. The oldest piece is from the 12th century, 'Sys willekomen heire kerst', although fragments of it go back as far as the 10th century. The latest piece is the famous 'Stille Nacht', which is given a beautiful and unsentimental performance.
Lastly something about the lutenist Joachim Held. Among his teachers were Eugen Dombois and Hopkinson Smith. He has developed into one of the world's leading lute players. He regularly makes recordings as soloist and often plays the basso continuo in various ensembles and orchestras. On this disc he proves to be a very refined and sensitive player, who follows and supports Bettina Pahn very carefully. He also plays some solo pieces. Among them are nice settings of Christmas songs by the German lute player and composer Esajas Reusner. From the same composer comes the substantial Passacaglia in D which contains some daring harmonic passages.
This is a splendid disc for Christmastide which differs from most discs for this time of the year. It contains several gems which are hardly known, especially outside the German-speaking world. The whole programme is intelligently put together and performed with great refinement and subtlety. This is a disc to listen to in peace and quiet."

Musicweb international "CD of the Month" - Dezember 2009, Johan van Veen

Deutsch "...Erhaben, dramatisch, dann wieder ganz in sich gekehrt und nachdenklich-so können unsere alten deutschen Weihnachtslieder klingen, die man hier plötzlich neu hört.Ohne zuckriges Geklingel drumherum , ohne Überdosis Gefühligkeit. Der Sopranistin Bettina Pahn und dem Lautenisten Joachim Held gelingt es, zum kern der Lieder vorzudringen:zum Weihnachtswunder. ...Man spürt, dass Bettina Pahn wirklich weiß und fühlt, wovon sie singt... Eine wunderbar besinnliche CD, die auch zum Selbstsingen der Weihnachtslieder animiert. Ein sicherlich erwünschter Nebeneffekt."

NDR Kultur - Dezember 2009, Dagmar Penzlin

Deutsch "In 'Stiller Nacht' innig versunken Courage, in die Mitte traditionellen Liedgutes zu stoßen und dabei hoch über dem Immergleichen zu musizieren, zeigen Bettina Pahn und Joachim Held.Enthaltsam,nur mit Sopran und Laute, lotet das Duo nach der Substanz in nicht weniger als 30 Sätzen von teils uralter Herkunft. Wer bei "stille Nacht" keine Ruhe findet, versuche es mit dieser Einspielung."

Sächsische Zeitung - 9. Dezember 2009, Karsten Blüthgen

Deutsch "Januar 2008 veröffentlichten Bettina Pahn und Joachim Held ihre CD "Deutsche Volkslieder" (hänssler CLASSIC, 98.284). Die Kritiken waren hymnisch. Spiegel Kultur nannte ihre Volkslieder "kleine Offenbarungen". Die Zeitschrift Singen und Stimme aktuell zählte die Aufnahme zu den "besten Volksliedereinspielungen seit Fritz Wunderlich". Nun haben die beiden Musiker ein neues Projekt erarbeitet, das sich ebenso auf das Einfache und Ursprüngliche konzentriert.
Auf ihrer CD "Stille Nacht" widmen sie sich deutschen Weihnachtsliedern, kleine Kostbarkeiten geprägt von Hingabe, Liebe, Erfurcht und Freude über das Jesuskind. Das sind Grundgedanken, die keiner Verkünstelung, keiner komplizierten Instrumentierung bedürfen. Gerade die vertraulich anmutende Konstellation von Gesang und Lautenbegleitung trägt die wunderbare und populäre Einfachheit der Lieder weiter. Bettina Pahn passt sich den verschiedenen Ausdruckformen mit einer außergewöhnlichen musikalischen Intuition an. Ihr lyrischer Sopran kann mal innig, mal sehr feierlich klingen. Joachim Helds solistischen Lautenstücke sprühen vor Fantasie. Er setzt die Laute als Begleitstimme zurückhaltend aber sehr kunstvoll und perfekt "dosiert" ein."

CLASSaktuell - Dezember 2009

Deutsch "Mit ihrer CD „Das Lieben bringt groß’ Freud’ - German Popular Songs“ (Hänssler 98.284 / Naxos) hinterfragte 2007 die Sopranistin Bettina Pahn unsere Vorstellungen von Volksmusik. Begleitet vom Lauten-Spieler Joachim Held interpretiert sie jetzt "Maria durch ein Dornwald ging", "Vom Himmel hoch" und andere Lieder, die bis in die 70er Jahre des 20.Jahrhunderts hinein am Heiligabend noch in jedem ordentlich geführten deutschen Haushalt von den Familien-Mitgliedern selbst gesungen wurden. Mit ihren Interpretationen gelingt der Sängerin auch diesmal der Spagat zwischen würdevoller Kunstlied-Ernsthaftigkeit und folkloristischer Schnörkellosigkeit. Zwischen hauchfeiner Intimität und einer Verbeugung vor dem Massengeschmack. Zwischen kleinkünstlerisch neckischem Chanson-Unterton und der ganz großen Diva-Pose. Zwischen Verführung zum andächtigen Zuhören und der Aufforderung zum Mitsingen – oder wenigstens zum Mitsummen."

Schwarzaufweiß, das Reisemagazin - November 2009, Winfried Dulisch

Englisch Dating back to Medieval times, German Christmas carols have a long tradition. These early tunes normally integrated well-known folk melodies with lyrics written by local clergymen and sung in churches, often as choral dialogues, or performed in religious Christmas plays. Under the influence of the Reformation, the celebration of Christmas extended outside of the Church into the family domain. It was in the 19th century that many of the festive German carols known today first arose. Older carols were adapted and modernized; new lyrics were added to familiar folk tunes. While the religious impulse behind the spirit of the celebration was not wholly abandoned, the tone of the new German Christmas carols was lighter and less ritualistic than the Church songs. Here is new Christmas album from Joachim Held and Bettina Pahn, artists considered preeminent Baroque specialists. The award-winning Joachim Held is on his way to becoming an internationally recognized lutenist while soprano Bettina Pahn, has made a name for herself singing with Ton Koopman's Amsterdam Baroque Orchestra. Together they have collaborated both in concert and on recordings. Pairing the lute with a soprano was a staple of Baroque music in both Germany and Italy. Together the hushed sound of the voice is sweetly accompanied by plucked and strummed lute. The album includes classic holiday fare all sung in German or Latin including "In Dulci Jubilo," "Silent Night," "O Tannenbaum" and a moving version of the Christmas lullaby "Still, Still, Still" - 22 tracks in all. This is a beautiful and well-made album with a natural beauty and a fluid musicality of singing and playing. One could not expect more. These two long-time duo partners turn the talents to capturing the home-spun beauty of the German carol tradition, sounding every bit as exquisite as they did on their other CD. Here is a consistently fine and intimate collection that should happily attract and easily appeal to listeners looking for a holiday album that is as charming as it is agreeable.

Musical Heritage - Oktober 2009, Terrence London







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Deutsche Volkslieder, Das Lieben bringt groß Freud (1CD, Hänssler Classic)
Bettina Pahn (Sopran), Jochim Held (Laute)

Deutsch "Herzschmerzinniges musiziert Held gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Sängerin Bettina Pahn. Die an der Musikhochschule Rostock lehrende Erfurterin singt fast zwei Dutzend Volkslieder mit frei strömendem, in der Wortdiktion prägnantem Sopran-bezwingend natürlich und doch mit der Kunstfertigkeit einer geübten Barock-und Mozart-Interpretin. Die Selbstbeteiligung deutet auf einen biographischen Hintergrund der Sängerin hin: Die Tochter eines Phoniaters und einer Sprecherzieherin wuchs quasi mit dem Volkslied auf. In der DDR wurde diesem mehr political correctness zugestanden als in Westdeutschland, wo erst das Hitler-Regime , später Adornos Verdikt diese Gattung in Verruf brachte. Auch darin äußerte sich Deutschlands Spaltung. Trotzdem fand Pahn , wie sie gerne betont, im Volkslied ihre "seelische Heimat". Das hört man."

FAZ - 31.05.2008

Deutsch "Diese Aufnahme gehört zu den diskographischen Höhepunkten des Herbstes 2007."

MusikForum - 01.2008

Deutsch "Ihre CD 'Deutsche Volkslieder' mit Bettina Pahn und Joachim Held gehört laut Einschätzung unserer Redaktion zu den besten Volksliedereinspielungen seit Fritz Wunderlich."

SINGEN, Zeitschrift des deutschen Chorverbandes

Deutsch "Fernab aller Hitparaden der Volksmusik mit ihrer ranzigen Fließbandware gibt es zum Glück noch Musiker, die sich für das Einfache und Echte begeistern. Einfach gut, nämlich unmanieriert und intonationssicher singt Bettina Pahn 25 Lieder und Balladen von "Alle Vögel sind schon da" bis "Kein schöner Land in dieser Zeit", die nun auch dank Joachim Helds sparsam-eleganter Lautenuntermalung wie kleine Offenbarungen wirken".

SPIEGELKultur - 02.2008

Deutsch "Neben der einfühlsamen Begleitkunst des Lautenisten Joachim Held, die dem Vorhaben ein besonderes Timbre und Gewicht verleiht, bestimmt die in den Bereichen Oratorium, Barockoper, Alter Musik und Lied versierte Sopranistin Bettina Pahn das Geschehen. Sie ist es, die dem stilistisch durchaus nicht "einfachen", zu einer gewissen Naivität herausfordernden Genre von Volks-, Liebes- und Kinderweisen ihr persönliches Flair verleiht.
Unberührt durch die sattsam bekannte Kulisse vieler "Starplatten" mit aufwendigen Orchesterarrangements, wie sie die verbreiteten Auftritts- und Zugabenerfolge großer Bühnen-, Arena- und Podiumsgrößen (insbesondere mit Weihnachtsliedern) oft genug verkitschen, wird hier der stimmungsvolle Rahmen einer prinzipiell richtigen, stillen Haus- und Kammerkunst gewahrt."

http://www.klassik-heute.de/kh/3cds/20071129_18441.shtml - 1.01.2008 (erschienen 29.11.2007)








Interview + CD des Monats
Singen
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"Das Singen bringt groß Freud"
ClassAktuell
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"Singen öffnet die Seele"
MusikForum
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Dieterich Buxtehude: Opera Omnia XVIII - Ltg. Ton Koopman (2CD, Challenge Classics)

Englisch "...One of the favorite solo cantatas, and one of the first two Buxtehude cantatas ever recorded, is Singet dem Herrn ein neues Lied , sung by soprano Bettina Pahn. Her competition is formidable, including Helen Boatwright, Honor Sheppard, and Emma Kirkby, but this is suitably stylish with vocal flourishes and a strong voice. As recorded here the cantatas in the original high pitch (exactly half a tone higher than Emma Kirkby), Koopman asks rhetorically, "Could there be anything more beautiful?""

Fanfare Magazin - J. F. Weber, 24.6.2014

Englisch "...Here are performances, then, of largely unfamiliar works that deserve to be much better known. They certainly recreate the excitement and conviction which those in Buxtehude's circle must have felt on first meeting them. Koopman has that newness in his step without ever suggesting mere novelty. At the same time, on repeated listening, the listener is struck by the sense that Buxtehude is so inventive and creative in marrying text to music that there is still much in reserve. Yet without ever compromising the way each work shines, impresses, inspires. The commitment of the performers reflects this: the purity of Pahn's soprano in Singet dem Herrn (BuxWV 98) [CD.1 tr. 7], for instance."

Classical net - Mark Sealey, 2014




Dieterich Buxtehude: Opera Omnia XIV - Ltg. Ton Koopman (2CD, Challenge Classics)

Deutsch "...bietet das mit zwei Sopranen und Bass durchgängig dreistimmig besetzte Bedenke Mensch das Ende Bux WV9 in vollendeter Schlichtheit ein anrührendes Beispiel...
... Die Sänger zeigen sich ihren solistischen Aufgaben bestens gewachsen, fügen sich aber auch ebenso vorzüglich zu den verschiedenen Solisten-Ensembles des Aufnahme zusammen. Die reiche Phantasie..."

Klassik Heute - November 2011
Dieterich Buxtehude: Opera Omnia XI - Ltg. Ton Koopman (2CD, Challenge Classics)

Englisch "...The soloists, Amsterdam Baroque Orchestra and Choir are on top form. The articulation is idiomatic, the tempi are without exception convincing and the attention to detail is as thorough as if we knew the music intimately. Pahn, Dürmüller and Mertens perhaps stand out for their solid grasp of the need for and success in expressiveness. No maudlin or indulgence, but fully communicative performances, that bear many many listenings..."

Musicweb International - Mark Sealey
Dieterich Buxtehude: Opera Omnia VII - Ltg. Ton Koopman (2CD, Challenge Classics)

Deutsch "...in der Auswahl der Solisten hat Ton Koopman generell eine glückliche Hand gehabt.Ihre Stimmen mischen sich meistens auch gut.Bettina Pahns Stimme klingt immer angenehm."

Toccata - November 2008, Johan van Veen
Dieterich Buxtehude: Opera Omnia V - Ltg. Ton Koopman (2CD, Challenge Classics)

German "All dieser Klang- und Farbenreichtum wird von Ton Koopman und seinen Ensembles optimal veranschaulicht: Die facettenreiche Phrasierung; prägnante Textartikulation - was gerade für die Soprane wohl keine leichte Aufgabe war, wurden ja die Stücke in der recht empfindlichen Lage des hohen Chortons A= 465 gesungen - und vor allem die äußerst feine Balance zwischen Instrumental- und Vokalpartien machen diese Aufnahme zum puren Hörgenuss."

http://www.klassik-heute.com/kh/3cds/20070731_18315.shtml - 11.01.2008

English "Koopman utilizes a high ‚choral' pitch [...]. This must have been murder on his singers, but if so, they don't show it - [...] Bettina Pahn breeze[s] through Buxtedude's cheerful cantata 'Drei schöne Dinge sind" as though it is no big deal"

http://www.allmusic.com/cg/amg.dll?p=amg&token=&sql=43:160617 - 23.04.2008, erschienen 2007





Konzerte mit Ton Koopman und dem Amsterdam Baroque Orchestra

English "...It was a massive treat to hear the tragi-comic Canary Cantata, or "Funeral Music for an artistically-trained canary bird." Some readers may know Dietrich Fischer-Dieskau’s recording of this with an instrumental group that includes Lothar Koch on oboe. Here in France, florid harpsichord playing, the superbly clear soprano of Bettina Pahn (even heard from behind she sounded special) and full involvement from all meant that the full "drama" was caught..."

Festival Itinéraire Baroque - 27.07.2017 (Opening Concert) - Seen and Heard-international, Colin Clarke

English "...Koopman steered the performance of Donnerode expertly. The choir sounded fabulous in the opening chorus, "Wie ist dein Name so groß," although given the soupy acoustic, words blurred. But delight upon delight followed: Bettina Pahn, not seen since the first night, was superb against a wonderful bassoon obbligato in the aria, “Bringt her, ihr Helden aus göttlichem Samen”; similarly, the soprano aria "Schönster von allen Geschlechten," with its gently swaying pair of obbligato flutes, was a joy, this time acting as balm after the bass arias..."

Festival Itinéraire Baroque - 30.07.2017 (Final Concert) - Seen and Heard-international, Colin Clarke

Deutsch "Bettina Pahns warmer, glanzvoller Sopran konnt ein dieser Akustik seine ganze Strahlkrakt etfalten. Sie erfreute durch schöne Gestaltung gerade auch langer Töne und dichter Legato-Passagen."

Festival Itinéraire Baroque - 07.2012 (Konzert mit Bach-Kantaten, Ltg. Ton Koopman)

Deutsch "Diese Werke von Zelter, Haydn und Mozart , die oft ganz einfach und schlicht erscheinen,so zu interpretieren, dass die ihnen innewohnende kompositorische Mesiterschaft zutage tritt, ohne dass sie maniriert wirken, ist nicht leicht- doch den beiden Musikerinnen gelang es hervorragend. Denn einerseits wußte Bettina Pahn, mit ihrem leicht geführten Sopran stets die perfekte Balance auf dem schmalen Grat des unschuldigen, aber echten Ausdrucks zu halten, der etwa Haydns Cupido , Mozarts Komm, lieber Mai oder Zelters Veilchen erst wirklich reizvoll macht, und glitt niemals in aufgestzte Naivität ab; und andererseits begleitete Tini Mathot exakt so klar und leicht, oder- an den entsprechenden Stellen- so kräftig-intensiv, ohne doch schwammig zu werden, wie man es sich wünschen muß, um eben den Schwebezustand zwischen Kinder-und Kunstlied zu erhalten, der an diesem Repertoire so fasziniert."

Festival Itinéraire Baroque - 07.2012 - Anne Metz, Toccata (Konzert mit Tini Mathot)

Französisch "...with Tini Mathot. ...Nous retrouvons Bettina Pahn dans un répertoire qu’elle semble affectionner particulièrement, le lied avec pianoforte du dix-huitième siècle. Enjouée et dans son élément elle va interpréter des oeuvres de Mozart, donc, mais aussi de Haydn et de Zelter avec maîtrise et légèreté. Parfaitement juste et dans une diction très vivante elle enchaînera ces petites pièces sans jamais lasser, bien soutenue par le très beau son du pianoforte et le toucher délicat de Tini Mathot qui nous gratifiera d’un petit Rondo en la mineur KV511 en guise d’interlude instrumental. ..., ce concert est une réussite et se termine dans les sourires partagés des musiciennes et du public..."

Festival Itinéraire Baroque - 28.07.2012 - Gilles Grohan, Muse Baroque

Französisch "...Enfin, le dernier concert, à l'église St Pardoux-de Mareuil nous donne à entendre la soprano Bettina Pahn, mais accompagnée cette fois au pianoforte par Tini Mathot. Elles ont choisi un programme de lieder écrits par Haydn, Carl Friedrich Zelter et Mozart, on peut très facilement trouver pire. Un choix de lieder très variés, chansons d'amours, plaintes de tristesse, chansons coquines ("Die zu späte Ankunft der Mutter"), chants bucoliques, sur lequel la voix de la soprano couvre tout un panel de sentiments divers. Un rondo de Mozart, le KV 511, au beau milieu, pour servir de palier et pour entendre mieux le jeu très élégant de Tini Mathot..."

Festival Itinéraire Baroque - 28.07.2012 - Yvette Canal

Französisch "...C'est par la cantate "Mein Herze schwimmt im Blut" (BWV 199) que la soprano Bettina Pahn et l'Amsterdam Baroque Orchestra commencèrent. Cette cantate commence de façon très sombre pour peu à peu s'illuminer. Le hautbois d'Antoine Torunczyk y développe un très beau solo et la belle voix de Bettina Pahn y trouve matière à exprimer des sentiments variés. [...] La soirée s'est terminée sur la cantate "Weichet nur, betrübte Schatten" (BWV 202), fort guillerette, puisqu'écrite à destination d'un mariage et Bettina Pahn s'y est montrée éblouissante."

Festival Itinéraire Baroque - 27.07.2012 - Yvette Canal

Deutsch "Dazu gesellten sich mit Bettina Pahn und Francine van der Heyden zwei bestens harmonisierende, klanglich leicht seidenmatt strahlende Sopranistinnen, die mit schönster Phrasierung und gut geführten Linien erfreuten."

Toccata - Juli-August 2008 (Konzert "Donnerode" und "Himmelfahrts-Oratorium" - 19. Magdeburger Telemann-Festtage 2008)

Deutsch "Bettina Pahn [...] überzeugte durchgängig mit klarer, gut geführter Stimme, mühelosen Höhen, Beweglichkeit und musikalisch einleuchtend gezogenen Spannungsbögen."

Toccata - 30/2007 (Buxtehude-Konzert St. Marien Lübeck - 10.05.07)

Deutsch "Vor allem Bettina Pahn als ‚böses Kind, du loses Mädchen' [in J.S. Bachs Kaffee-Kantate A.d.R.] wirkte wie ein extrastarker, extrastarker, extrasüßer Trank."

Hannoversche Allgemeine - 12.06.2007

Deutsch "Die beiden Sopranistinnen Bettina Pahn und Miriam Meyer sangen strahlend, leicht, blitzsauber in den Koloraturen und mit feinem Ausdruck. [...] Die Sopran-Arie ‚Seufzer Tränen...' wurde voller Schmerz in großer Intensität tief empfunden gestaltet."

Verdener Aller-Zeitung - 06.09.2007

Niederländisch "Onder de vijf solisten waren het vooral de beide sopranen, Bettina Pahn en Johannette Zomer, die hun noten stralend hemelwaarts richtten."

De Vokskrant - 17.01.2007







Mendelssohns Lobgesang im Michel - 30.10.2017 Hamburg

Deutsch "...Die israelische Sopranistin Chen Reiss meisterte mit ihrem klangschönen, weichen Sopran alle Höhen mit Leichtigkeit... An Präsenz groß war Bettina Pahn in ihrem kurzen Part als zweiter Sopran. Ihr warmer, runder Sopranklang passte hervorragend zu Mendelssohns kantablen Linien. Deklamatorisch voll auf der Höhe war schließlich Werner Güra, der mit seinem kraftvollen Tenor die ganze Kirche zu erfüllen vermochte. Insgesamt waren es gerade Chor und Solisten, die zu anhaltendem Applaus führten und den Reformationstag musikalisch in passender Manier beginnen ließen..."

Isabel Schubert, Bachtrack - 10.2017

53. Sommerkonzert der Preetzer Klosterkirche mit der Hamburger Ratsmusik - 18.08.2014 Preetz

Deutsch "... das Ensemble, das durch sein filligranes Zusammenspiel betörte und bezauberte... Zusammen mit der phantastisch präsenten Sopranistin Bettina Pahn berührte die musikalische Dowlandexkursion starke Gefühle, wie Liebe, Leidenschaft, Angst und Traurigkeit..."

Kieler Nachrichten - 08.2014

Händel Judas Maccabaeus - Ltg KMD Markus Langer, Konzert 20.04.2013 Rostock

Deutsch "... wurde das erfahrene renommierte Solistenquartett unterstützt: Bettina Pahn mit ihrem geschmeidigen, aufbühenden Sopran, Anette Markert mit ihrem dramatisch eingefärbten Alt, die beide auch in ihren zahlreichen Duetten zu ausdrucksvoller Gemeinsamkeit fanden..."

Ostseezeitung - 22.04.2013 (Heinz-Jürgen Staszak)

Deutsch "... mit der Hamburger Sopranistin Bettina Pahn hat die Aufführung viel an musikalischer Ausdruckskraft und stimmlicher Diffenzierung gewonnen..."

NNN - 23.04.2013 (Michael Baumgartl)


Schwebender Zauber der Melancholie - Hamburger Ratsmusik feiert packendes Dowland-Fest in der Pinneberger Drostei, Konzert 15.12.2012 Pinneberg

Deutsch "... feierte die die Hamburger Ratsmusik mit der Sopranistin Bettina Pahn und deen hingerissenen Zuhörern in der Pinneberger Drostei ein packendes Musikfest um das britische Notengenie John Dowland. Das Expeten-Ensemble meisterte den Spagat zwischen voller Konzentration und scheinbar müheloser Ausführung mit Bravour.Und setzten den ausdrucksvollen Sopran Bettina Pahns exezellent in Szene. Spätestens bei ihrem ersten Einsatz, dem Klassiker "Flow my tears" hatte das Ensemble seine Zuhörer im Griff ..... Besonders eindrucksvoll kam die stille Schönheit der vier Jahrhunderte alten Musik zur Geltung, wenn Pahn nur von Filigrantechniker Wedemeier an seiner Laute begleitet sang, etwa das Liebeslied "Come again" oder das tieftraurige "Can she excuse".Mit dem perfekt abgestimmten Einsatz der Streicher entfalteten die Stücke ihre volle Gänsehaut-Wirkung.Mit zwei vergleichsweise modernen Arien von Händel krönten Pahn und die Ratsmusik ein gelungenes Konzert..."

Hamburger Abdendblatt - 17.12.2012


Zwischen Barock und Frühklassik Osteseezeitung, Heinz-Jürgen Staszak über ein Weihnachtsoratorium in Rostock, Konzerte 8.,9.12. Rostock, St. Nikolai)

Deutsch "... Markus Johannes Langer führte eine belebende Neuentdeckung auf: Das Weihnachtsoratorium von Georg Gebel... ein Mesiterwerk seiner Zeit..Dazu ein vorzügliches Solistenquartett mit der Barockspezialistin Bettina Pahn,..., in dessen Rezitativen und Arien sich besonders deutlich der neue melodische Gestus ausdrückte:geschmeidig und gefühlvoll, nicht mehr nur zur Ehre Gottes, sondern auch der Kehle zur Lust und dem Herzen zur Freude...hatte Langer das Magnificat von Bach vorangestellt...auch hier, mit diesem Solistenensemble erklang es in seiner weihrauchlosen Spiritualität in noch gesteigerter Reife..."


"Porporra und Händel" mit dem Barockorchester Elbipolis, Neuburg/Donau, 8.10.2011

Deutsch Musikalisches Ehebündnis. Neuburg Neuburg (DK) Sie steht für reine und ewige Liebe, die weißfarbene Rose.
Quirlige Spielfreude: Bettina Pahn im Kongregationssaal.
Unzählige weiße Rosen schmückten den Kongregationssaal in Neuburg, als im Rahmen der Neuburger Barockkonzerte das mit "Per la Signora Faustina" übertitelte Konzert stattfand. Im Mittelpunkt der diesjährigen Konzertreihe stand Johann Adolph Hasse, ein bedeutender Komponist des Spätbarocks. Die Geschichte des Johann Adolph Hasse ist auch die seiner Ehefrau Faustina, berühmte Sopranistin ihrer Zeit. Beide verwoben ihr Leben zu einer musikalischen Symbiose, die sie an internationale Königshöfe, durch Kriegswirren, zu höchsten Ehren und zum frühen Tod in Venedig führte. Also Grund genug, das Konzert so zu übertiteln. Es gehört zur Tradition dieser Konzertreihe, auch den musikalischen Kontext zu beleuchten, und so wurden auch Werke der mit Hasse auf die eine oder andere Weise verbundenen Komponisten Georg Friedrich Händel und Nicola Antonio Porpora aufgeführt. Das Elbipolis Barockorchester aus Hamburg bestritt mit der hochbegabten Sopranistin Bettina Pahn den Abend. Das ohne Dirigenten spielende Ensemble wies Minimalgröße auf, so dass jede Stimme mit jeweils einem Instrument besetzt war. Hieraus erwuchs aber keinerlei Einschränkung, sondern im Gegenteil ein transparentes, hochlebendiges Klangbild. Die Sopranrollen des Konzertabends hätten nicht trefflicher besetzt werden können als durch Bettina Pahn. Die hochbewegliche Sopranstimme Pahns fügte sich nahtlos in die lebendig-quirlige Spielfreude des Elbipolis Barockorchesters ein. Präzise Intonation, aber auch lyrische Tiefe prägten den Auftritt Bettina Pahns. Eben jene lyrische Tiefe trug dazu bei, den musikalischen Höhepunkt dieses Abends zu formen: Die Arie "Alto Giove" aus "Polifemo", uraufgeführt an Neujahr 1735, komponiert von Nicola Antonio Porpora. Porpora, famoser Opernkomponist und als prominenter Gesangslehrer seiner Zeit auch Lehrmeister des weltberühmten Kastraten Farinelli, hat uns dieses herrliche Stück Musik hinterlassen. Formal traditionell als zweiteilige Da-capo-Arie angelegt, liegt vor allem im A-Teil der Arie ein annähernd zeitlos wirkender mystischer Zauber. Das eher zu beherzter Tempiwahl tendierende Ensemble Elbipolis bereitete im verhalten-gemäßigten Tempo den Boden für die hochkontemplative Arie. Bettina Pahn breitete darüber ihren herrlichen lyrischen Sopran aus. Während Hasses Verhältnis zu Porpora stets von Rivalität, das zu Händel eher von gegenseitiger Achtung gekennzeichnet war, fanden sich die Komponisten, die eine jeweilig wichtige Schaffensperiode in London verbindet, im Neuburger Kongregationssaal unter weißen Rosen wieder: eine schöne Symbolik anlässlich eines höchst gelungenen Konzertes."

Von Christof Fiedler - 10.10.2011


Weihnachtsoratorium, St. Michaelis Hamburg, 18. und 19.12.2010

Deutsch "...Bettina Pahn leiht den beflügelten Mittlern zwischen Himmels- und Menschensphäre ihren herrlich hellen Sopranschimmer..."

Die Welt - 21.12.2010


Ausladende Klanglichkeit, bewegende Darstellung: Heidelberger Bachchor mit Bachs "Matthäuspassion" in der Peterskirche, 28.03.2010

Deutsch "...Stilvoll, leidenschaftlich, beweglich und schlackenlos, dabei sehr angenehm timbriert, sang Bettina Pahn die Sopranarien..."

Heidelberg - 28.03.2010


Perfekte Einstimmung auf Heiligabend. Bachs Weihnachtsoratorium unter der Leitung von Hauke Ramm in der St.-Wilhadi-Kirche, 20.12.2009

Deutsch "Unter der Leitung von Hauke Ramm erlebten die zahlreich erschienen Besucher der St.-Wilhadi-Kirche am Sonntagabend ein großartig dargebotenes Konzert. Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach erhielt mit Recht minutenlangen, nicht enden wollenden Beifall und Bravorufe am Ende der gut dreistündigen Aufführung [...] Bettina Pahn, die in den wichtigsten Konzerthäusern aufgetreten ist, so auch in der "Carnegie Hall" in New York, beeindruckte mit ihrem glockenreinen Sopran besonders im Duett mit dem stimmgewaltigen Bass von Gotthold Schwarz, einem gleichfalls international anerkannten Künstler. [...]"

Tageblatt, Franziska Felsch, Stade - 22.12.2009


Einfühlsames Bach-Oratorium in St. Michaelis

Deutsch "Christi Geburt taugt nicht zur Großen Oper. Das Wunder der Menschwerdung Gottes bedarf einer Musik, die himmlisch und human zugleich klingt. Johann Sebastian Bach hat sie komponiert. Christoph Schoener trug dieser doppelten Gestimmtheit des Weihnachtsoratoriums in seiner Lesart am Wochenende an St. Michaelis wunderbar Rechnung. Auch die Solisten setzten auf Innigkeit statt auf Überwältigung: der wort- und tonklare Evangelist des Tenors Markus Brutscher, die engelslyrische Sopranistin Bettina Pahn und ..."

Die Welt, Kra - 22.12.2008


Konzert mit Moshe Aaron Epstein (Quer- und Traversflöte) und Wolfgang Zerer (Cembalo)

Deutsch "Hochkarätiges Trio mit barockem Programm [...] Prächtige, kunstvoll verdichtete Kammermusik liess das Trio in vollendeter Schönheit erklingen."

Kieler Nachrichten - 30.01.2007


Massacre Wolfgang Mitterer - Ronacher Wintergarten, Wien

Deutsch "Ein Sonderlob gebührt den durchwegs famosen Sängern: [...] Bettina Pahn (Navarra) [...]."

Wiener Zeitung - 20.05.2003

Deutsch "Zu rühmen sind jedenfalls die Darstellerleistungen, auch die nicht ganz einfachen sängerischen: [...] Bettina Pahn (Navarra) [...]"

Salzburger Nachrichten - 20.05.2003


La Diavolessa, Galuppi - Potsdam

Deutsch "Bettina Pahn als Gräfin und Doerthe Maria Sandmann als Ghiandina empfehlen sich als grosse Virtuosinnen mit besonderem Spieltalent."

Berliner Morgenpost - 23.10.2002

Deutsch "köstlich komisch: Bettina Pahn"

Potsdamer Neueste Nachrichten - 21.10.2002


Konzert Chor und Orchester St. Michaelis, Ltg. Christoph Schoener

Deutsch "Barockspezialistin Bettina Pahn (Sopran) versetzte ihre Zuhörer mit ihren Zeilen über die Schuld aus Erdentagen und die Bitte um göttliche Gnade in leicht entrückte Sphären."

Atj - Hamburger Abendblatt


Verschiedene Konzerte

Deutsch "Die Überraschung des Abends war Bettina Pahn. Mit leuchtkräftiger, souverän beherrschter Stimme sang sie die beiden hochvirtuosen Konzertarien: Das war stiltreuer, lebendiger Mozartgesang ohne Makel."

Kölnische Rundschau - 3.09.2001



























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